etwas gestern
steckte heute
tief im morgen
versteckt offenbarte
gestern was morgen
offenbar versteckte
heute blieb
verborgen
blieb gestern
ich sah
heute anders
als ich
gestern sah
heute
wurde was
morgen
gewesen war
am ende
würde
gestern
morgen
Du hast mich
schlafen lassen
und bist gegangen
Ich habe Dich
gehen lassen
und bin gestorben
Wir haben uns
sterben lassen
und sind gegangen
Du hast gelächelt
als Du gingst
habe ich geschlafen
Du hast geschlafen
als Du starbst
hast Du gelächelt
Wir sind gestorben
als wir schliefen
haben wir gelächelt
110904
leise leise
leichte Schritte
weiches Kissen
sanfte Haut
milde milde
blaue Augen
öffnen leise
schließen gleich
strahlend glänzen
blonde Haare
rote Lippen
lächeln müd
040318
Sie liegt auf meiner linken Seite, ihr linkes Bein um mich geschlungen und schläft. Ihr Fuß kühlt mein Wade; es ist schwül unter der Decke. Eine Strähne lugt unter ihrem Gesicht hervor, eine weitere hängt von oben herunter. Die Finger ihrer linken Hand schauen aus meiner rechten heraus und tippen leicht auf meinem Handrücken …
Ich sitze in der letzten Tube und will nur noch nach Ha
»Grün.« »Grün?« »Ja was soll ich machen?« »Gut
halt reist
aus.versehen
fängt alles
auf.genommen
hat sie alles
von ihm.bleibt
nicht viel.mehr
noch.wie viel
bleibt wenig?er
kommt nicht weit.er
bleibt stumm.manchmal
ist stille.so aufgeregt
will er es.nie
ruhe.ist nicht zu lieben
besser?als er
träume hatte,er-
zählte er sie
nicht.einmal er-
fährt sie davon
sie geht.nicht
ein wort kann
etwas ändern
100917
Im Matratzenschein liebten wir uns
Ich hier, Du dort.
Dazwischen: eine Lichtung.
Wie blutrünstige Schmetterlinge
gewitterten wir durch die schwangere Luft
Deine Brombeerbrust wellte mir entgegen
An einem sonnigen Hügel kam ich plötzlich
zum Stehen.
Ich hielt inne,
Du schautest innig herüber
Ja? fragte ich hin
Ja! befehltest Du zurück
Kein Priester weit und breit – zum Glück!
Ich war von Deinen Sinnen
Am Ende alles still
Nur von …
treiben verfängt sich schweben
schweigen verstumm