• +++ WERBUNG +++

new website evolving…

sächsische Informations-Compagnie zu Berlin | Marcus Pauli

Posts Tagged 'les études'

zeit/formen

etwas gestern steckte heute tief im morgen

versteckt offenbarte gestern was morgen offenbar versteckte

heute blieb verborgen blieb gestern

ich sah heute anders als ich gestern sah

heute wurde was morgen gewesen war

am ende würde gestern morgen

 

1 January 2012 at 23:57 - Comments

karger Sommer

Du hast mich schlafen lassen und bist gegangen

Ich habe Dich gehen lassen und bin gestorben

Wir haben uns sterben lassen und sind gegangen

Du hast gelächelt als Du gingst habe ich geschlafen

Du hast geschlafen als Du starbst hast Du gelächelt

Wir sind gestorben als wir schliefen haben wir gelächelt

110904

4 September 2011 at 18:01 - Comments

Sonntagmorgen

leise leise leichte Schritte weiches Kissen sanfte Haut

milde milde blaue Augen öffnen leise schließen gleich

strahlend glänzen blonde Haare rote Lippen lächeln müd 040318

27 March 2011 at 09:22 - Comments

Aufwachen

Sie liegt auf meiner linken Seite, ihr linkes Bein um mich geschlungen und schläft. Ihr Fuß kühlt mein Wade; es ist schwül unter der Decke. Eine Strähne lugt unter ihrem Gesicht hervor, eine weitere hängt von oben herunter. Die Finger ihrer linken Hand schauen aus meiner rechten heraus und tippen leicht auf meinem Handrücken …

14 February 2011 at 08:30 - Comments

Wiedersehen

Ich sitze in der letzten Tube und will nur noch nach Ha

31 December 2010 at 20:14 - Comments

Mit offenen Karten.

»Grün.« »Grün?« »Ja was soll ich machen?« »Gut

1 November 2010 at 13:48 - Comments

ohne titel

halt reist aus.versehen fängt alles auf.genommen hat sie alles von ihm.bleibt nicht viel.mehr noch.wie viel bleibt wenig?er kommt nicht weit.er bleibt stumm.manchmal ist stille.so aufgeregt will er es.nie ruhe.ist nicht zu lieben besser?als er träume hatte,er- zählte er sie nicht.einmal er- fährt sie davon sie geht.nicht ein wort kann etwas ändern 100917

28 September 2010 at 15:53 - Comments

Im Matratzenschein

Im Matratzenschein liebten wir uns Ich hier, Du dort. Dazwischen: eine Lichtung. Wie blutrünstige Schmetterlinge gewitterten wir durch die schwangere Luft Deine Brombeerbrust wellte mir entgegen An einem sonnigen Hügel kam ich plötzlich zum Stehen. Ich hielt inne, Du schautest innig herüber Ja? fragte ich hin Ja! befehltest Du zurück Kein Priester weit und breit – zum Glück! Ich war von Deinen Sinnen Am Ende alles still Nur von …

2 September 2010 at 22:30 - Comments

Herbstgedicht

fahle

24 August 2010 at 21:46 - Comments

betrieben

treiben verfängt sich schweben schweigen verstumm

15 June 2010 at 09:45 - Comments