fahles Licht klatscht ans Fenster
Wind treibt Faltblätter
düster schimmert Regen
Fäulnis im Blumentopf
Riesen im Wald
im Halbdunkel schwanken
müde ihre Schatten
Einsamkeit stählt nicht
Heißer Tee dampft
Honig tropft golden
sinkt langsam abwärts
löst sich auf
hilfloses Warmwasser
gurgelt unterm Fenster
müde verschwindet
grauverschleierte Sonne
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treiben verfängt sich schweben
schweigen verstummt alles
worte stehen lose
schatten folgen schattenfolgen
wege flüchten den schatten
verfluchte schattenflucht
sonniges versteck
hinterm mond
kalt, klar, nüchtern
und doch: licht.
gemütliche neonröhren
schlagen aufs gemüt
ein. mal will ich sein
ohne zu schweigen
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dunkel, schwarz fast.
ohne glanz leuchten.
sprechen, erzählen…
nichts. und doch.
100212
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Fast konnt’ ich’s zum Momente sagen
Doch dann
Einschlag
Hinuntersacken
Aufschlag
Platzen
Fließendrot
Hilfloses Entsetzen
Inmitten Normalität
Anrufen
Helfen
Reden
von beängstigender Realität
Lebe ich in andren Welten?
Sehe ich nicht, dass das geschieht?
Wo spielt das Leben,
wo seine Bühne?
Dass meines sowas selten sieht?
Schweigen
Um Fassung ringen
In der unfassbaren Welt
Kein Halten
Bloßes Treiben
Muss weg
Wo mich nichts mehr hält
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wir sind engel, nicht?
wir fühlen, was nicht zu beschreiben ist
wir tun, was nicht zu verstehen ist
wir schweben durch räume
die nicht zu sehen sind
wir haben träume
die nicht zu leben sind
wir sind engel nicht
wir beschreiben, was wir nie fühlen
wir verstehen, was wir nie tun
wir leben in räumen,
die uns beengen
wir ignorieren träume,
weil sie nicht wirklich werden
wir sind menschen doch
sind gottes kinder
sind klein
doch wachsen wir
und lieben
und lernen
zu fliegen
doch sind wir menschen
unser eigen kreation
lassen leben
lassen lieben
manchmal können
seelen fliegen
wir sind menschen
wenn wir denken
wenn wir lieben
sind wir engel
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Ich diene Dir
Dein Leben lang
Deine Schritte
gehen wir zusammen
Ich kenne Dich
mein Leben lang
Deinen Gedanken
sind mein Weg
Ich schätze Dich
mein Leben lang
Deine Kämpfe
sind mein Sinn
Dir diene ich
bin der Welt
was sie erblickt
von Dir
Dich kenne ich
bin Teil von Dir
bin was Du willst
oder nicht
Dich schätze ich
vor aller Welt
Dein sind meine Waffen
ist mein Leben
Ich brauche Dich
sonst wär’ ich nicht
kämpf’ jeden Kampf
um unser Leben
Ich bin Dein Schwert,
Dein Schild, Dein Roß
Bin Deine Stärke,
Dein Garant
Du bist mein Quell,
mein Elixier
bist meine Stärke
meine Kraft
Deine Furcht
ist mein Brot
Dein Zweifel
mein Saft
Bleib so
fürchte, zweifle, flieh
so kann ich Dich schätzen
Ich fleh’ Dich an
Fürchte Dich!
um Deinetwillen
Fürchte Dich!
für Dich und mich
Bitte
fürchte Dich
für mich
Deine Furcht ist mein Leben.
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ich danke dir
für all die zauber
für die welt voll phantasien
sie gaben hoffnung
waren festung
und quell von elegien
ich danke dir
fürs weg-begleiten
für jedes wort, für jeden blick
ich danke dir
fürs aufbereiten
und für den weg zurück
ich danke dir
für deine hand
für deine kraft
für deinen mut
ich danke dir
für alle farben
alle düfte
alle glut
du bist mir bruder
bist mir schwester
bist mir muse
bist mir licht
ich kann dich fühlen
kann dich sehen
und sein die nebel
noch so dicht
du bist in mir
ich kann dich sehen
ich kann dich hören
tag um tag
du bist in mir
nie wirst du gehen
ich halt dich sicher
was auch kommen mag
in mir ist zauber
ist welt voll phantasien
sein sie dir hoffnung
sein dir festung
und raum deiner elegien
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